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              Matthäus



Anmerkungen des Verfassers:
Ich beschreibe das Leben Jesu aus der Sichtweise
seines Schülers Simon Petrus.


WEIHNACHTSZEIT                               

              Am Anfang
              steht diese
              freudige
              Nachricht
              über Jesus
              Christus: Er
              ist der Sohn
              von Gott!

So hat es der Prophet Jesaia ausgedrückt: Das ist das Zeichen: Ich schicke meinen Boten direkt vor dir her. Er wird deinen Weg vorbereiten. Stimme des Nachrichtensprechers: Mitten in der Wüste soll ein Weg zu Gott gebaut werden. Geplant sind kerzengerade Straßen.

Johannes der Täufer war mitten in der Wüste. Er war der Nachrichtensprecher. Die Taufe zum richtigen Weg hin war ihr Inhalt. Falsche Wege können so korrigiert werden. Das ganze Land Judäa kam. Auch aus Jerusalem kamen sie zu ihm heraus. Er taufte sie im Fluss Jordan. Dabei gaben sie öffentlich ihre falschen Wege zu. Johannes trug einen Mantel aus Kamelhaar. Er hatte sich einen Ledergürtel um die Hüften gebunden. Gegessen hat er Heuschrecken und Wildhonig. Das war seine Nachricht: Nach mir kommt ein anderer. Der ist viel stärker als ich. Gegenüber ihm bin ich total wertlos. Ich könnte glatt sein Schuhputzer sein. Ich tauche euch in Wasser unter. Er aber wird euch in den Heiligen Geist untertauchen.

Und dann war es soweit. Jesus aus Nazareth im Land Galiläa war da. Er wurde von Johannes im Jordan untergetaucht. Bald war sein Kopf wieder über Wasser. Da sah er den Himmel einen Spalt weit geöffnet. Da hindurch fiel der Geist wie eine Taube auf ihn herunter. Am Ende blieb er direkt über ihm. Dabei rief eine Stimme aus dem Himmel heraus: Du bist mein lieber Sohn. Das gefällt mir gut so.


FASTENZEIT

Gleich danach trieb ihn der Geist hinaus in die Wüste. Er war 40 Tage in der Wüste. Derweil wurde er vom Satan geprüft. Er lebte mit wilden Tieren zusammen. Von da an waren die Engel seine Diener.

Inzwischen war Johannes verhaftet worden. Daraufhin ging Jesus wieder nach Galiläa. Dort war er dann der Nachrichtensprecher. Die freudige Nachricht vom himmlischen Paradies war sein Thema. Er sagte: Die Zeit ist reif! Das himmlische Paradies hat sich auf den Weg gemacht zu euch! Verlasst die falschen Wege und glaubt endlich der freudigen Nachricht!

Einmal machte er einen Spaziergang am See von Galiläa. Da sah er Simon und Andreas, den Bruder von Simon. Die warfen gerade ihre Fangnetze in den See. Schließlich waren sie ja Fischer. Da sprach er sie an: Kommt! Schließt euch mir an! Ich will euch zu Menschenfischern umschulen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und schlossen sich ihm an. Auf dem weiteren Weg bemerkte er den Jakobus, Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder. Auch ihnen bot er die berufliche Umschulung an. Kurzerhand ließen sie ihren Vater und die Leiharbeiter zurück und schlossen sich ihm an. So kamen sie endlich nach Kapernaum. Dort ging er am Feiertag in die Kirche. Gleich fing er an zu predigen. Alle staunten über seine Predigt. Er predigte nämlich wie einer mit Vollmacht. Bei den führenden Theologen sah das anders aus.


Allen, die die vier auf dieser Website veröffentlichten Weihnachtsgeschichten der Verstehbibel im Religionsunterricht der Schule (islamisch, evangelisch, katholisch oder dialogisch) nutzen möchten, erteile ich hiermit die Lizenz zum Ausdrucken, Vervielfältigen und Verteilen in unbegrenzter Anzahl im Rahmen des Schulunterrichts unter Angabe der Quelle: "Weihnachtsgeschichten der Verstehbibel".
© Norbert Göttig                                             
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